DO7DP Dirk DN7DP DO3JP Jörg   Links Kontakt Startseite
 
Willkommen auf www.DO7DP.de, www.Dirk-Purwin.de, www.IQ242MOZ.de, www.Dive-World.de und www.Welle-Erdball-Funk.de
 
 
   
Inhalt der Homepage
 
 
  Amateurfunk im Urlaub 
 

Unser erstes IOTA Projekt in Übersee

   

HAM Projekt in Curacao (IOTA SA-099) als PJ2/DO7DP

Die Vorbereitungen in Deutschland für das IOTA Projekt in Übersee

Transport von Funkgeräten im Flugzeug. Mir wurden im Vorfeld die wildesten Geschichten erzählt.  Ich kann nur sagen, es gab keine Probleme beim mitführen der Funkgeräte. Man hat nur meine Tauchlampen extra geprüft und sich zeigen lassen. Ich hatte mir wohl alle Rechnungen in Kopie mitgenommen und alle wichtigen Unterlagen zum Thema funken im Gastland.

Noch in der ersten Nacht wurde die KW Antennen aufgebaut und das erste QSO geloggt. Die Antenne war die MP-1 für 70 cm, 2m und KW 10 m bis 40 m.

Die nachgebaute Antenne aus dem Funkamateur für Kurzwelle (10 m bis 40 m). Länge der Angelrute 6 m da keine andere in den Koffer passte.

Unsere Ferienwohnung ist die oben links mit der Antenne vor der Palme. Das Bild habe ich vom Meer aus gemacht.

Die MP-1 und FA Antenne. Die Radialen sind um die Wäscheleinen gewickelt bzw. hängen runter oder gehen in die Palme.

Unser erster Shack in der Karibik (Laptop, SignaLink USB, FT-857D, LDG Automatiktuner).

Versuche einer bessere Gegenmaße für die MP-1

SWR von 1  :1 an der FA Antenne auf dem 20 m Band - aber erst nach einem Umbau.

Mein erstes QSO über PJ2A in D-Star mit Brett PJ2BR.

DO7DP QRV on PJ2A

Viele laufe mit einem modernen Handy durch die Straßen und telefonieren - ich führe QSOs mit einem modernen D-Star Handfunkgerät. Dieses ist kostenlos und geht zu vielen OMs auf dieser Welt.

DPRS muss erst noch installiert werden bei PJ2A B.

Funkwellen vor natürlichen Wellen

PJ2/DO7DP

Mitten in einem QSO in der Nacht des 26.03.2011 stiegen aus meinem Netzteil Rauchwolken auf, nach dem es einen heftigen Knall gegeben hatte. Der Sender lief noch weiter, aber aus Sicherheitsgründen habe ich alles abgeschaltet. Ein Reparatur des Netzteiles war auf der Insel unmöglich, auch bekam man hier keine neues zu kaufen.  Also bekam mein Funkgerät nun seine Spannung aus dem Akku meiner Tauchlampen.

Das ist das Lampensystem mal 2 mal 50 Watt beim Einsatz in der Karibik.

Ich mache nun aus der Not heraus QRP Betrieb mit 5 bis maximal 10 Watt. Der Akku hielt so einige Stunden bevor er wieder geladen werden musste. Jörg meinte schon jetzt müsste ich aufhören zu senden, aber dann habe ich meine Tauchlampe zerlegt um Plus und Minus zu finden. Wir hatten keine Messgeräte mitgenommen, auch für Ersatzgeräte war im Gepäck kein Platz gewesen. Schnell aus Klebeband Markierungen gebaut und so war ich wieder QRV und weiter ging es auf der Kurzen Welle. Eine Ladung hielt ca. 5 Stunden und dann ist 12 Stunden QRT angesagt, zum laden.  Der TRX schaltet bei ca. 8 Volt ab und dann geht nichts mehr.

Notbetrieb aus dem Akku für das 40 m Band. Für die FA Antenne brauche ich den Tuner zur Anpassung. Das war mein erster Aufbau nach dem Ausfall des Netzteils.

Aufbau für 10 m und 20 m ohne Tuner am nächsten Morgen mit der MP-1.

PJ2/DO7DP QRT

Jörg stellt mein Backoffice am Pool mit Internet am Nachbar Hotel da (70 cm Standleitung über 500 m). Er konnte dann immer für mich ins Cluster schauen und ggf. Calls prüfen. Ich versuche nun unter erschwerten Bedingungen weitere QSO zu sammeln. Die erste Nacht habe ich auf 40 und 20 m Europa mit 5 Watt erreicht. Am nächsten Tag erzielte ich Reichenweiten von über 5000 km im 10 m Band und das mit 5 Watt. Auf das aussenden von CQ Rufen verzichte ich zu Gunsten des Akkus die meiste Zeit und suche mir starke Stationen raus. Mit 5 Watt braucht man aber zum Teil mehrere Anläufe um gehört zu werden. Ich versuche nun noch zu Arbeiten was ich mit 5 Watt realistisch zu erreichen war.

Bericht aus dem PSK Reporter als wir von der Ferienwohnung QRV waren. An unserer Ferienwohnung hatten wir kein Internet und damit keine direkte Abfragemöglichkeit, darum mussten wir zum Interneteinstieg am nächsten Hotel gehen. Arbeitsbedingungen 5 Watt aus dem FT-857D an der MP-1 Antenne.

Alle 10 m QSOs mit Locator vom 27.03.2011. Im Grunde passt dieses sehr gut mit dem Bericht vom PSK Reporter zusammen. Ich wurde einmal in Afrika und Europa gehört, dass muss zu keinem QSO führen. Vor allem sind die Stationen aus den USA, VE und Südamerika sehr stark gewesen.

Als das 10 m Band super gut ging habe ich fast 2 Stunden ein QSO nach dem anderen gemacht in die USA, VE und nach Südamerika. Immer mit 5 Watt.

Zur Antennesituation an unserer Ferienwohnung: Auf 10 und 40 m konnte ich mit der MP-1 viel besser Arbeiten als mit dem Bauvorschlag aus dem Funkamateur. Nur auf dem 20 m Band ist die Antenne aus dem FA um mindestens 3 Stufen besser. Ich denke für das 40 m wo sie als Dipol arbeitet ist der Aufbau nicht 100 % richtig. Die Strahler ist 9,60 m lang und wird an einer 6 m langen Angelrute geführt. Leider gibt es keine 10 m Angelrute die in einen Koffer passt. Auch konnte ich die Gegenmaße nicht optimal verlegen. Deswegen arbeitet die Antenne auch nicht in der Redundanz und muss über den Matcher / Autotuner angepasst werden. Dieses bedeutet weitere Verluste.  Die FA Antenne konnte ich nur auf 20 m ohne Matcher nutzen. Die MP1 arbeitet auf jedem Band ohne Matcher da ich sie über die Spule anpassen kann. Da ist die MP-1 halt im Vorteil, auch wenn ihr Wirkungsgerade schlechter ist. Laut Berechnungen hat die MP-1 einen Wirkungsgrad von ca. 5 bis 10 %. Das bedeutet das von meinen 5 Watt Sendeleistung nur ca. 250 bis 500 mWatt in die Luft kommen. Dafür finde ich die Leistung sehr ordentlich. Ich glaube aber das mehr Leistung abgestrahlt wird. Aber auch wenn es genau 5 Watt wären die an der Antenne abgestrahlt werden, so wäre das auch dafür eine gute Leistung. Der Vorteil ist einfach das gerade das 10 m Band schon sehr gut zu Arbeiten ist und das dann 5 Watt schon zu guten Reichweiten führt. Darum geht wohl gerade auch das 40 m Band nur sehr schlecht.

Ich Arbeite zum Teil Station nach Station und das mit der Leistung von 5 Watt. Das Lieg sicherlich am Rufzeichen und das PJ2 auf 10 m in PSK31 selten QRV ist. Von Deutschland aus würden mir nicht so viele antworten.

Der 500 Hz Filter leistete auch gute Arbeit beim Betrieb in PSK31.

Also auch mit 5 Watt kommt man weit - mit einer guten Antenne bestimmt auch um die Welt.

Am 27.03.2011 war über mehrere Stunden kein QSO unter 3000 km, mit 5 Watt.

Da wir keinen Leihwagen mehr hatten, kommen wir nicht mehr bis zur Clubstation fahren. Die Strecke von 45 km war einfach zu weit und das Bussystem ist auch nicht das Beste.

Alle QSOs mit Locator bis zum 27.03.2011

10 m Band QSOs am 28.03.2011 - Man kann gut erkennen das es nun besser Richtung Europa ging.

Drama auf 10 m am Nachmittag des 28.03.2011

Ich habe auf 10 m eine QSO zwischen Roland DB1EZ und CE3WR mitgeschrieben, bei dem QSO schrieb ich schon einmal einen langen Anruf für Roland. Nach dem Ende des QSO rief ich ihn oberhalb. Mein Durchgang war sehr lang und ich wiederholte das Call immer wieder. Am Ende meines Rufs sah ich einen Haufen Stationen aus den USA Roland rufen.  Ich denke die waren nun der Meinung wer so oft gerufen wird aus PJ2 muss schon was "Besonderes" sein.  Nach dem ich dann immer wieder rief, haben immer mehr Roland gerufen. Plötzlich meinte eine Station aus Südamerika mit der Endung EZ es ging um Ihn.  Dann schickte er mir seine Daten mit 599, ich habe ihn geloggt und meine Daten gesendet. Dann habe ich Roland wieder gerufen. Ich meine dann in dem ganzen Pile UP um DG1EZ auch meine Rufzeichen von Ihm gelesen zu haben und ein 599. Also wurde das QSO geloggt. Ich habe noch ca. 20 m weiter gerufen. Bei jedem zurück kommen des Rufzeichens DG1EZ war ich erfreut – leider kam dann immer de anders Call und ich war echt sauer. Die anderen Stationen haben das QSO gestört bzw. unmöglich gemacht.

Ob man in DL das Chaos mitbekommen hat? 

Ich hatten zwischendurch schon echte Wutausbrüche über das Chaos. Auch in der Clubstation war das schon so. Man merkt es erst richtig wenn man mal auf der anderen Seite ist. Wir kennen das kaum in Deutschland das wir gefragt sind. Die Amerikaner arbeiten PJ2 gerne und auf jedem Band in jedem Mode.

Disziplin würde vieles einfache machen und am Ende auch zu mehr QSOs führen.

Am 30.03 gelang mit ein QSO nach ZL mit 5 Watt, kurz darauf sah ich im Wasserfall VK rufen und ich fing 30 Minuten lang an die Station zu Arbeiten. Leider schickten mir während des QSO diverse andere Stationen Aufforderungen zum QSO und störten so die Verbindung nach Australien. Ich war darüber sehr wütend, das man mich so beim QSO nach VK störte und man nur mich Arbeiten wollte und mir nicht die Chance gab mein QSO zufahren. Zum Glück war der OM aus VK sehr Cool und wartete das Chaos ab und wir konnten unser QSO zu Ende bringen. 

Berichte von Westpunt mit 5 Watt Sendeleistung

Antennen in PJ2

Bilder von Jörg (DO3JP) in der Karibik

PJ2A die Verona Clubstation

Erst einmal muss den OMs von PJ2A für Ihre Gastfreundschaft und Hilfe danken. Man hat uns die Clubstation PJ2A zur Nutzung überlassen und uns bei allem geholfen was um unsere Hobby ging. Unser besonderer Dank geht dabei an Brett PJ2BR und Bob PJ2BG die unsere Ansprechpartner vor Ort für unseren Aufenthalt waren. Im Vorfeld haben wir schon Kontakt zu den OMs über D-Star und eMail gehabt und so vieles klären können. In diesen Breiten ist HAM Spirit noch ganz was anderes wie bei und in Deutschland. So eine Gastfreundschaft unter Funkamateuren habe ich in Deutschland noch nie erlebt. Viele in Deutschland reden über die teure Betriebsart D-Star und stellen diese oft in Frage. Ich kann nur sagen das mich dieser Urlaub postiv zum Thema D-Star gestimmt hat. Ich habe vor meiner Reise schon mehrere QSOs zu den OMs auf der Insel gemacht und so vieles klären können. AUf der Insel konnte ich dann via D-Star mit meinen Funkfreunden in Deutschlan reden und das in einer super Qualität und ohne PC oder Internetzugang. Ich finde toll was die OMs von PJ2A aufgebaut haben und den OMs für Ihren Urlaub zur Verfügung stellen. Auch das APRS wurde von den OMs der Verona Clubstation ausgebaut und dabei auch ein iGate errichtet. Die Mitglieder der Verono Clubstation arbeiten mit den Schulen der Insel zusammen. In gemeinsamen Projekten wurden einige neue Anlagenteile erneuert, erweitert und ausgebaut.

Die Verona Clubstation PJ2A ist beim Roten Kreuz eingezogen.

Der Tower von PJ2A

Der Beam für 10 m, 15 m und 20 m bei Nacht.

PJ2/DO7DP beim Betrieb auf dem 20 m und im Pile Up. Ich habe es noch nie erlebt das mich 10 Station zugleich anrufen. Darum musste ich dann Split Betrieb mit UP 0,1 bis 0,3 machen. Zum Teil konnte ich antwortende Stationen noch mehrere Hundert Hz über mir lesen. Es antwortete Station neben Station und ich wusste nicht wenn ich als nächstes auswählen sollte. Leider haben vielen Stationen weiter auf meiner QRG geantwortet und ich musste warten bis sie nicht mehr sendeten b zw. über sie hinweg senden. Ich glaube vielen OMs ist der Splitbetrieb in PSK noch unbekannt und sie wussten nicht was sie tun sollten. Einfachetwas höher Senden und auf meine Sendfrequenz empfangen. Durch die vielen Stationen war es oft schwer ein QSO zusammen zubekommen. Die Stationen sendeten zum Teil auch zusammen. Viele Stationen warteten zum Teil sehr lange bis ich sie aufrief. Am Ende des Tages war die Lograte aber nicht so hoch wie von mir gedacht. Viele QSOs dauerten doch sehr lange da man die langen Makros aussendete. Bei so einem Pile Up ist es aber egal welcher PC die Töne für PSK 31 erzeugt.

FT-857D mit maximal 25 Watt, SignLink USB und Laptop

Dirk PJ2/DO7DP und Bob PJ2BG

Peter PJ2/ und PJ2/DO7DP

Dirk PJ2/DO7DP und Sergio PJ2SM im Gespräch über APRS und die Bob lernt mit seiner Gruppe für die Lizenzprüfung.

Bericht aus dem PSK Reporter als wir von PJ2A QRV waren. An unserer Ferienwohnung hatten wir kein Internet und damit keine direkte Abfragemöglichkeit.

Dirk PJ2/DO7DP und Sergio PJ2SM zusammen am testen der Einstellungen für UIVIEW am TS-2000.  

Mit dem TS-2000 von PJ2SM gelang es mir meine Bake ins APRS Netz abzusetzen. Der QTH ist das Haus von PJ2SM. Wir haben zusammen den TS-2000 im Kiss Mode in UIVIEW zum laufen bekommen, dieses hatte aber schon einige Zeit gedauert.

PJ2T Besichtigung einer DX Station

Die Crew von PJ2T von links nach rechts:

              Jack (N4RV) - Marty (K2PLF) - Joe (W9JUY) - Jim (WI9WI) - David (VA7AM)

Die Gäste von links nach rechts:

                                                                        Jörg (DO3JP) - Dirk (DO7DP)

PJ2/DO3JP mit PJ2/DO7DP im Shack von PJ2T

Die Station

Es gibt 4 Arbeitsplätze in der Station

Neben den Arbeitsbereich gibt es noch ein Schlafzimmer mit 2 Betten und eine Küche.

An jeden Arbeitsplatz gibt es so viele Antennenschalter

Die Antennenanlage

Vor dem nächsten Beg ist noch der Europatower aufgebaut. Leider kann man diesen nicht ohne weiteres erreichen. Die Antennen auf diesem Tower sind für QSO nach Europa ausgelegt worden. Der Berg vor der Station hat wohl zuviel gestört und darum wurde einfach noch ein Tower vor dem Berg aufgebaut.